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Kondensationsturbinen

Kondensationsturbinen sind so genannte Niederdruck-Dampfturbinen, in denen
der Wasserdampf bis zur Entstehung von Sattdampf oder Nassdampf entspannt wird,
so dass im Abdampf eine Kondensation erfolgt, was bedeutet, dass das Wasser von
einem gasförmigen Zustand in einen flüssigen Zustand übergeht.

Damit sind Kondensationsturbinen das Gegenstück zu Gegendruckturbinen, bei denen
der Abdampf in einem Überdruck-Bereich und in stark erhitzter Form entnommen wird.
 Kondensationsturbinen stellen in Dampfkraftwerken die gebräuchlichste Bauart von
Dampfturbinen zur Stromerzeugung dar.


Bei dem Begriff Kondensationsturbine handelt es sich um eine Turbine, die
ihren Namen erhalten hat nach der Art der Dampfabführung. Bei Kondensationsturbinen
wird der Abdampf verflüssigt.

Dabei entsteht ein fast vollständiges Vakuum. Dieses Vakuum ermöglicht
eine bessere Erzeugung von Bewegungsenergie. Außerdem haben sie einen
vergleichsweise geringen Energiebedarf. Mit Hilfe des Dampfes
werden die Turbinenschaufeln der Turbine angetrieben, die wiederrum beispielsweise
elektrischen Strom erzeugen.

Es handelt sich hierbei um eine reine Kraftmaschine mit rotierenden Bauteilen.
Eine Kondensationsturbine muss gekühlt werden, damit sie vor Überhitzung
geschützt wird.

Dazu wird sie entweder mit kaltem Wasser oder kalter Luft gekühlt. In Kraft-
werken beispielsweise sind solche Kondensationsturbinen von enormer Größe.
Diese zu bedienen erfordert einen Fachmann und ständige Kontrolle. Dafür
sollte nur qualifiziertes Personal eingesetzt werden und außerdem eine regel-
mäßige Wartung der Turbinen vorgenommen werden.

Dampfturbine